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halloooooo.. So… ich hab jetzt mal hier versucht was einzurichten wo wir alles für Arbeiten und auch so reinstellen können, damit die andern auch was davon haben… hoff es geht.

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 so und hier alles von unten noch mal ausführlicher

das meiste is aus wiki und sonstigen quellen...  

  Russland und die Oktoberrevolution

Nachdem im Frühjahr 1917 durch eine bürgerlich geprägte Revolution (Februarrevolution 1917) die Abdankung des Zaren Nikolaus II. erzwungen worden war, konstituierte sich eine bürgerliche Provisorische Regierung unter dem Fürsten Lwow. Parallel dazu bildeten sich Räte (Sowjets) aus Sozialrevolutionären und Kommunisten, die unter der Losung Alle Macht den Sowjets die Revolution weiterführen und die Bildung einer bürgerlichen parlamentarischen Demokratie verhindern wollten. Da sich Russland zu dieser Zeit im Krieg gegen Deutschland (Erster Weltkrieg) befand, destabilisierte sich die innenpolitische Situation weiter.

Während der Oktoberrevolution von 1917 wurde die Provisorische Regierung von den marxistisch-kommunistischen Bolschewiki unter Lenin gestürzt. Lenin proklamierte die Sozialistische Sowjetrepublik, die von einem Rat der Volkskommissare (dem Pendant zu einer bürgerlichen Regierung; Ministerrat) unter seiner Führung geleitet wurde. Außerdem schloss Lenin im März 1918 den Friedensvertrag von Brest-Litowsk ab, der zwar erhebliche Nachteile für Sowjetrussland enthielt, aber den Bolschewiki eine Festigung ihrer noch schwachen Macht und den Sieg über die innenpolitischen Gegner ermöglichte. Diese hatten sich bis 1919 formiert und es kam zum Bürgerkrieg zwischen den Anhängern der Revolution, den "Roten", und ihren Gegnern, den "Weißen".

Auch fremde Mächte griffen in den russischen Bürgerkrieg ein: Die Entente-Mächte, Japan, Deutschland und eine Reihe weiterer Staaten unterstützten mit Waffen- und Materiallieferungen sowie Interventionstruppen die weißgardistischen Truppen gegen die Sowjets. Nach einem langen und für das geschwächte Land verheerenden Bürgerkrieg wurden schließlich die Hauptkräfte des militärischen Widerstands unter den ehemaligen zaristischen Generalen Koltschak, Denikin und Judenitsch endgültig von den Sowjets besiegt.

Die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands benannte sich 1918 in Kommunistische Partei Russlands (Bolschewiki) - KPR(B) - um. Lenin, ihr unbestrittener intellektueller Führer und strategischer Kopf der Revolution, formulierte die Leitlinien für den Aufbau eines kommunistischen Staates nach dem Übergang vom Kriegskommunismus (Niederschlagung der Konterrevolution) zum Kommunismus. Er prägte die Doktrin von der Diktatur des Proletariats unter Führung einer elitären zentralistischen Kaderpartei. Als begabter Rhetoriker begeisterte er das einfache Volk mit der griffigen Formel "Kommunismus ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes" für das nächste strategische Ziel, den schnellen Aufbau eines modernen Industriestaats. Mit seinem Dekret über den Boden bestätigte Lenin die seit der Oktoberrevolution auf dem Land abgelaufene Enteignung der adeligen Grundbesitzer.

UdSSR
Die Revolution hatte schnell von Russland auf die umliegenden Länder der russischen Einflusssphäre übergegriffen und auch dort waren starke kommunistische Kräfte - unterstützt von den russischen Bolschewiki - an die Macht gekommen und hatten Sozialistische Sowjetrepubliken (SSR) ausgerufen. Am 30. Dezember 1922 schlossen sich die Russische Föderative Sowjetrepublik, die Ukrainische SSR, die Weißrussische SSR und die Transkaukasische SFSR zur Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR) zusammen. Die Hauptstadt, in der RSFSR bisher der Ausgangspunkt der Revolution Petrograd (später Leningrad), wurde Moskau.

1924, im Todesjahr Lenins, wurden Turkmenien und Usbekistan, 1929 Tadschikistan annektiert und als SSRs in die UdSSR eingegliedert. 1940 und 1941 folgte die Okkupation der baltischen Republiken Estland, Lettland und Litauen sowie Moldawien und Karelien (dieses verlor nach dem II. Weltkrieg seinen Status als eigene Republik jedoch wieder).

1923-1945 und Beginn der Stalin-Ära
Der gesundheitlich angeschlagene Lenin erkankte, von Schlaganfällen gezeichnet, 1922 ernsthaft und musste sich weitgehend aus der operativen Leitungstätigkeit zurückziehen. Seine vom Krankenbett aus erteilten Ratschläge und Weisungen wurden jedoch noch bis 1923 weitgehend von den Spitzenfunktionären befolgt. Mit Sorge betrachtete er die einsetzenden Kämpfe um seine Nachfolge. Er misstraute dem militärischen Organisator und Kriegskommissar Leo Trotzki, der schon mehrfach von seinen - Lenins - Lehren abgerückt war und sich selbst als "natürlichen" Nachfolger und "Theoretiker" sah.

Sein Opponent Josef Stalin war inzwischen zum Generalsekretär der Partei aufgerückt und hatte praktisch unbemerkt von der Funktionärsspitze ein Netzwerk von ihm ergebenen Gefolgsleuten aufgebaut, das ihm die Herrschaft über den Parteiapparat sicherte. In dieser Funktion gelang es ihm, den kranken Lenin fast vollkommen von der Partei zu isolieren. Er kontrollierte den Zugang zum Parteiführer und dessen Korrespondenz. So konnte Lenins Brief mit der eindringlichen Warnung und Forderung an die Partei, Stalin als Generalsekretär abzulösen (in der Geschichtsforschung ist dieses Dokument auch als "Lenins politisches Testament" bekannt), seine Adressaten nicht rechtzeitig erreichen. Der todkranke Revolutionsführer sprach sich gegen einen „Führer“ Stalin aus, da er diesen für ungeeignet hielt.


Stalin
Nachdem Lenin gestorben war, gab es zunächst einen Kampf um die Macht in Russland, bei dem sich letztendlich Stalin durchsetzte. Zunächst gab es nach Lenins Tod ein Triumvirat, das sich aus Stalin, Kamenew und Sinowjew zusammensetzte.
Das Triumvirat setzte sich an die Spitze der Macht innerhalb des Zentralkomitees und hielt gleichzeitig dessen andere Mitglieder wie die Trotzkisten von der Macht fern. Dabei produzierte sich Sinowjew vor allem als Redner, Kamenew führte den Vorsitz der Sitzungen und Stalin konzentrierte sich auf die Arbeit mit dem Apparat. Damit lag die Auswahl von Funktionären für die zentralen und lokalen Posten in seinen Händen.
Nach dem die eigentlichen Verbündeten zu seinen Gegnern wurden, wurde Stalin von anderen unterstützt. 1926 wurden beide von der Macht gedrängt und später sogar hingerichtet.
Ab 1927 war Stalin somit uneingeschränkter Alleinherrscher in der Sowjetunion. Er war das Haupt der kommunistischen Partei. Im staatlichen Bereich beschränkte er sich lange Zeit auf das Amt eines stellvertretenden Ministerpräsidenten der UdSSR.
Er hatte sich auf radikale Weise, wegen welcher Lenin ihn eigentlich nicht an der Macht haben wollte, letztendlich durchgesetzt.


Stalinismus, zunächst Bezeichnung für die von Jossif Wissarionowitsch Stalin entwickelte und zur herrschenden Doktrin des Kommunismus erhobene Ausprägung des Marxismus-Leninismus, in deren Zentrum der „Aufbau des Sozialismus in einem Lande” sowie die rasche und gewaltsame Kollektivierung der Landwirtschaft stand; seit dem 20. Parteitag der KPdSU 1956, auf dem Nikita Chruschtschow Stalin öffentlich kritisierte, abwertend für den stalinistischen Totalitarismus, der gekennzeichnet war durch die willkürliche Unterdrückung der Massen, einen grotesken Personenkult und die „Säuberung” von Staat und Partei durch Hinrichtungen. Als stalinistisch werden auch die Regime linker Diktaturen bezeichnet, die sich ähnlicher Methoden bedienten, beispielsweise Kambodscha unter Pol Pot, Rumänien unter Nicolae Ceauşescu und Nordkorea unter Kim Il Sung.

In Stalins letzten Lebensjahren wurde der Stalinismus einer Staatsreligion immer ähnlicher; beispielsweise wurde versucht, die Entwicklung der Künste (sozialistischer Realismus), der Sozialwissenschaften, darunter auch der Linguistik, und der Naturwissenschaften, insbesondere der Genetik (unter Zugrundelegung der Arbeiten von Trofim Lysenko) zu bestimmen. Grundsätzlich beruht der Stalinismus auf der Annahme, dass der Aufbau des „Sozialismus in einem Land” ungeachtet der umgebenden feindlichen kapitalistischen Länder möglich sei. Mit dieser Formel konnten die Kommunisten an den russischen Nationalstolz appellieren; zugleich wurde von den Revolutionären in anderen Ländern erwartet, notfalls für Verteidigung des „Vaterlandes aller Werktätigen” zur Verfügung zu stehen.



Deutsche Geschichte
1930 zerbrach die seit 1928 regierende „Große Koalition” unter Hermann Müller (SPD) an der Frage einer Beitragserhöhung für die Arbeitslosenversicherung, die sich den Verpflichtungen gegenüber einer sprunghaft steigenden Zahl von Arbeitslosen (1,8 Mio. Ende 1929) nicht mehr gewachsen sah. Die Arbeitslosenzahl wuchs in der Folge rasant weiter an: Ende 1930 waren bereits 4,4 Millionen Menschen ohne Anstellung, im Dezember 1932 schließlich über sechs Millionen.

Reichspräsident Paul von Hindenburg wendete sich nach dem Scheitern der Koalition gegen eine weitere Beteiligung der SPD an der Regierung und berief im März 1930 mit Heinrich Brüning einen Zentrumspolitiker zum Reichskanzler. Hinter der Weimarer Verfassung stand Hindenburg zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr, er strebte vielmehr eine monarchistische Restauration an.

Vor dem Hintergrund einer rasanten Verschärfung der politischen und der wirtschaftlichen Krise konnten die radikalen politischen Parteien auf der Linken wie auf der Rechten eine immer größere Gefolgschaft mobilisieren. Neben der KPD und der DNVP konnte insbesondere die NSDAP eine immer größere Anhängerschaft um sich scharen. 1930, nach der Auflösung des Reichstags durch Brüning, errang die NSDAP bei den Wahlen am 14. September mit 18,2 Prozent der Stimmen 107 Mandate. Brüning, der sich von den Neuwahlen die Stärkung seiner Position im Reichstag erhofft hatte, konnte nur mehr mit der Duldung der SPD regieren. Einen Monat nach seiner Wiederwahl zum Reichspräsidenten entließ Hindenburg im April 1932 Brüning.

Brünings Nachfolger Franz von Papen konnte den Rechtsruck nicht stoppen. Nach den durch abermalige Reichstagsauflösung nötig gewordenen Neuwahlen vom 31. Juli 1932 war die NSDAP mit 37,4 Prozent der Stimmen und 230 Sitzen stärkste Kraft im Reichstag. Auch wenn ihr Stimmanteil bei der abermaligen Neuwahl am 6. November um mehr als vier Prozent auf 33 Prozent fiel – der Aufstieg der Nationalsozialisten zur staatsbestimmenden Macht hatte begonnen. Kurt von Schleicher, der als Nachfolger Papens am 2. Dezember 1932 zum Reichskanzler ernannt worden war, scheiterte im Januar 1933 mit seinem Ansinnen, Hindenburg möge ihm entgegen den Bestimmungen der Verfassung zur Stabilisierung der politischen Lage für eine begrenzte Zeit diktatorische Vollmachten übertragen. Zugleich verständigten sich von Papen und Hitler auf die Bildung einer „Regierung der nationalen Konzentration”. Am 30. Januar 1933 ernannte Hindenburg Hitler zum Reichskanzler. Die Weimarer Verfassung blieb zwar formell bis zum Ende des Deutschen Reiches in Kraft; mit dem Ermächtigungsgesetz wurde der Weimarer Republik jedoch de facto ein Ende gesetzt (siehe Nationalsozialismus).



Deflationspolitk
Die Deflationspolitik war bezeichnend für die Wirtschaftspolitik von Heinrich Brüning während der Weltwirtschaftskrise. Er war der erste Reichskanzler eines Präsidialkabinetts in der Weimarer Republik. Diese Politik war gekennzeichnet durch eine strikte Haushaltssanierung. Es kam also zu sinkenden Preisen und einer Deflation. Das Ziel war eine "Gesundschrumpfung" der deutschen Wirtschaft, durch die niedrigeren Preise sollten deutsche Produkte auf dem Weltmarkt attraktiv und der Export angekurbelt werden.

Maßnahmen
Mit Hilfe von Notverordnungen wurden die direkten Steuern auf Löhne, Einkommen und Umsätze und vor allem die indirekten Steuern wie die Steuern auf Zucker, Bier und Tabak erhöht. Außerdem wurden die Sozialausgaben sowie die Löhne und Gehälter im öffentlichen Dienst gesenkt. Im Herbst 1931 verschärfte die Regierung durch staatlich festgelegte Lohn-, Preis- und Mietsenkungen noch einmal bewusst die Deflation. Verschont wurden von diesen Maßnahmen die Reichswehr und wegen Hindenburg bis zum Frühjahr 1932 auch die weitgehend bankrotten ostelbischen Großagrarier. Als Brüning mit der Osthilfeverordnung die Einstellung dieser Subventionen und stattdessen Zwangsversteigerungen der Güter zur Ansiedlung von Arbeitslosen plante, wurde er von Hindenburg entlassen.

Gründe für die Deflationspolitik
Der Hauptgrund für die Deflationspolitik ist bis heute umstritten. Die ältere Forschung war überzeugt, Brünings Hauptziel sei gewesen, nicht die Krise zu überwinden, sondern Deutschlands Reparationsverpflichtungen zu beseitigen. Er habe den Alliierten zeigen wollen, dass Deutschland die für den Reparationstransfer nötigen Devisen trotz der äußersten Anstrengungen nicht mehr erwirtschaften konnte, und wollte dazu die Forderungen des Young-Plans nach Geldwertstabilität erfüllen. Jüngere Forscher glauben dagegen, dass Brüning und seine Mitarbeiter ehrlich glaubten, dass es zu ihrer Politik keine Alternative gab. So kommt die Revision der Reparationsverpflichtungen als Motiv der Deflationspolitik auffallenderweise nur in öffentlichen Reden des Kanzlers und seiner Mitarbeiter vor, in den internen Besprechungen dagegen spielen die Reparationen bezeichnenderwiese keine herausragende Rolle.

Gegen diese Ansicht spricht, dass es den von Sozialdemokraten ausgearbeiteten WTB-Plan gab, der Ausgaben in Höhe von 2 Milliarden vorsah, von denen die Hälfte durch positive Effekte des Plans wie mehr Steuereinnahmen finanziert werden konnte.

Ein weiterer Grund war ganz sicher die Angst in Deutschland vor einer Inflation nach den schlechten Erfahrungen (siehe: Deutsche Inflation 1914 bis 1923).

Kritik an der Deflationspolitik
Die Lasten der Deflationspolitik waren ungleich verteilt: Während Menschen mit fester Anstellung auf Grund der teils dramatisch sinkenden Preise ihr Realeinkommen zum großen Teil halten konnten (auch wenn sie sich wegen der sinkenden Nominallöhne benachteiligt glaubten) und Kapitaleigner profitierten, litten insbesondere leicht kündbare Arbeitnehmer und Arbeitslose unter der Krise, die sich durch die Politik der Regierung nämlich dauernd verschärfte. Sie betrieb eine prozyklische Wirtschaftspolitik: Der Staat senkte in einer Konjunkturkrise seine Ausgaben und verschlimmerte diese damit. Nach der Bankenkrise im Juli 1931 legten unabhängig voneinander der Präsident des Statistischen Reichsamtes Ernst Wagemann und der Vorsitzende der Vereinigungsgesellschaft Rheinischer Braunkohlenwerke Paul Silverberg Pläne in dieser Richtung vor, wohingegen der Wagemann-Plan und der Silverberg-Plan eine antizyklische Konjunkturpolitik in Form von Inflation als Wachstumsanreiz vorsahen, lenkten Vertreter der Gewerkschaften und Sozialdemokraten im so genannten WTB-Plan (nach den Autoren Wladimir Woytinsky, Fritz Tarnow und Fritz Baade benannt) vom Januar 1932 ihren Fokus auf die langfristige Entlastung der Staatskasse und die kurzfristige Initialzündung für die wirtschaftliche Entwicklung durch massive Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Da Brüning all diese Pläne aus verschiedenen Gründen (u.a. Inflationsangst und Ziel des ausgeglichenen Haushalts) nicht umsetzte, konnten sie von den rechtsradikalen Parteien gegen ihn benutzt werden. Die Forderung nach Kreditausweitung war 1931 bis 1932 vor allem bei den Nazis verbreitet. Brünings Handlungsspielraum war allem Anschein nach stark eingeschränkt und die Möglichkeit einer antizyklischen Wirtschaftspolitik in der Weltwirtschaftskrise sind deshalb bis heute außerordentlich umstritten.



Machtübernahme der NSDAP
Vor dem Hintergrund einer rasanten Verschärfung der politischen und der wirtschaftlichen Krise konnten die radikalen politischen Parteien auf der Linken wie auf der Rechten eine immer größere Gefolgschaft mobilisieren. Neben der KPD und der DNVP konnte insbesondere die NSDAP eine immer größere Anhängerschaft um sich scharen. 1930, nach der Auflösung des Reichstags durch Brüning, errang die NSDAP bei den Wahlen am 14. September mit 18,2 Prozent der Stimmen 107 Mandate. Brüning, der sich von den Neuwahlen die Stärkung seiner Position im Reichstag erhofft hatte, konnte nur mehr mit der Duldung der SPD regieren. Einen Monat nach seiner Wiederwahl zum Reichspräsidenten entließ Hindenburg im April 1932 Brüning.

Brünings Nachfolger Franz von Papen konnte den Rechtsruck nicht stoppen. Nach den durch abermalige Reichstagsauflösung nötig gewordenen Neuwahlen vom 31. Juli 1932 war die NSDAP mit 37,4 Prozent der Stimmen und 230 Sitzen stärkste Kraft im Reichstag. Auch wenn ihr Stimmanteil bei der abermaligen Neuwahl am 6. November um mehr als vier Prozent auf 33 Prozent fiel – der Aufstieg der Nationalsozialisten zur staatsbestimmenden Macht hatte begonnen. Kurt von Schleicher, der als Nachfolger Papens am 2. Dezember 1932 zum Reichskanzler ernannt worden war, scheiterte im Januar 1933 mit seinem Ansinnen, Hindenburg möge ihm entgegen den Bestimmungen der Verfassung zur Stabilisierung der politischen Lage für eine begrenzte Zeit diktatorische Vollmachten übertragen. Zugleich verständigten sich von Papen und Hitler auf die Bildung einer „Regierung der nationalen Konzentration”. Am 30. Januar 1933 ernannte Hindenburg Hitler zum Reichskanzler. Die Weimarer Verfassung blieb zwar formell bis zum Ende des Deutschen Reiches in Kraft; mit dem Ermächtigungsgesetz wurde der Weimarer Republik jedoch de facto ein Ende gesetzt

Reichstags­brand, die durch Brandstiftung herbeigeführte Zerstörung des Reichstagsgebäudes in Berlin am 27. Februar 1933. Zeitpunkt und propagandistische Ausschlachtung des Vorfalls durch die Nationalsozialisten ließen bereits damals und auch in der historischen Diskussion der Nachkriegszeit den Verdacht aufkommen, dass der Anschlag von dieser Seite ausgeführt worden sei. Angeklagt und aufgrund seines Geständnisses zum Tod verurteilt wurde jedoch der niederländische Kommunist Marinus van der Lubbe. Die beiden Mitangeklagten Dimitrow und Torgler (Funktionäre der KPD) wurden aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Dennoch hielten die Nationalsozialisten an ihrer Theorie bzw. Behauptung einer kommunistischen Verschwörung fest. Die Kommunisten (und einige Sozialdemokraten) ihrerseits behaupteten, dass die militante Kampftruppe der NSDAP, die SA den Brand gelegt hätte. Für diese auch von Nachkriegshistorikern bis in jüngere Zeit vertretene These ließen sich jedoch niemals Beweise auffinden. Unbestreitbar ist die verheerende Wirkung des Anschlags auf das Rechtssystem und das politische Klima der Weimarer Republik: Eine eilig erlassene Notverordnung des Reichspräsidenten „zum Schutz von Volk und Staat” (28. Februar 1933) setzte die politischen Grundrechte der Weimarer Verfassung kurzerhand außer Kraft und erleichterte die Verfolgung politischer Gegner – vor allem Sozialdemokraten und Kommunisten–, die auch unverzüglich einsetzte. Im Zeichen einer verschärften Gangart der deutschen Justiz wurde die „Schutzhaft” sowie für eine Reihe von Straftaten die Todesstrafe eingeführt. Die kommunistische Partei (KPD) wurde bald darauf verboten. Einen Monat später (23. März) wurde mit dem Ermächtigungsgesetz die Weimarer Verfassung außer Kraft gesetzt – und damit die endgültigen Grundlagen des nationalsozialistischen Unrechtsstaats geschaffen.

Errichtung der Diktatur Hitlers
Nach dem Reichstagsbrand, der den Kommunisten untergeschoben wurde, konnte Hitler von Hindenburg den Erlass von Notverordnungen nach Art. 48 der Weimarer Verfassung erreichen, mit denen er in der Lage war, Grundrechte außer Kraft zu setzen. Diese Notverordnungen hatten jedoch nur eine eng begrenzte Gültigkeitsdauer. Zur Durchsetzung des daher an Stelle der Notverordnungen tretenden Gesetzes zu Behebung der Not von Volk und Reich, dem so genannten Ermächtigungsgesetz, musste Hitler eine Zweidrittelmehrheit im Reichstag erreichen. Hitlertreue Kräfte und Polizeieinheiten schalteten daher einen Teil des Reichstags, nämlich alle 81 KPD-Abgeordneten und einige Abgeordnete der SPD, verfassungswidrig aus. Die bürgerlichen Kräfte wurden mit dem Tag von Potsdam beruhigt, bei dem sich das neue Regime in die preußische Tradition zu stellen suchte. Das Gesetz wurde gegen die Stimmen der verbliebenen Mitglieder der SPD, aber mit Zustimmung der bürgerlichen Parteien verabschiedet, darunter das Zentrum und die Liberalen.

Mit dem Inkrafttreten des Ermächtigungsgesetzes begann im Deutschen Reich die nationalsozialistische Diktatur, die Zeit des Nationalsozialismus, anfänglich in der Propaganda auch als Drittes Reich bezeichnet.

Russland
- bis ins 19. Jh. Feudalherrschaft
- Mitte 19. Jh. Leibeigenschaft abgeschafft
- Agrarreform unter Alexander II.
Missernten, Hungersnöte
1905 - „Petersburger Blutsonntag“
(Armee schießt auf Demonstranten einer Bittprozession)
Zarenfamilie <-> russisches Volk
Streiks, Aufstände
1917 - Straßenprotest & Generalstreik
Februarrevolution:
Kriegskosten, Inflation, Hungersnöte -> Doppelherrschaft
Petrograder Arbeitersowjets Duma
(von Menschewiki geführt)
-Exekutivkomitee -Exekutivkomitee
Arbeiter und Soldatenräte Provisorische Regierung
- Kontrollorgane fungierten Räte (Sowjets) - Öffnung der Gefängnisse
- Erstürmung des Winterpalais d. Zaren
- März 1917 Zar dankt ab
Oktoberrevolution
-> Bolschewiki übernehmen Macht (Rat der Volkskommissare unter Führung Lenins)
Lenins Ziele:
-Regierung in Hände des Proletariats legen
-Aprilthesen: fordert Frieden, Land und Brot
1.1.1924 Tod Lenins
Machtkampf
Stalin wird Staatschef
1936 „Stalinverfassung“
- Zwangskollektivierung der Landwirtschaft, Ausbau der Schwerindustrie, Terror nach
Innen
Stalinismus: Personenkult, gottgleich, Terror als Regierungsmethode, muss um Sicherheit & Existenz fürchten, Einschüchterung, Schrecken

Deutschland
1930 - Rücktritt des Kabinetts Müller, Ende der Großen Koalition
Regierung von Kabinetten ohne parlamentarische Mehrheit
Brüning (Zentrum) wird von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt
- monarchistisch orientiert
- Ziel: Beendigung der Reparationszahlungen
- Deflationspolitik (mehr Steuern, weniger Gehalt)
- beraubt Reichstag seiner Funktion
- NSDAP Stimmenmehrheit; Zentrum hält an Brüning fest
- Wahl -> Brüning wird entlassen
1932 Präsidialkabinette unter von Papen
1933 - Präsidialkabinett unter von Schleicher
Reichskanzler Schleicher tritt zurück
Hindenburg ernennt Hitler als letzten Ausweg zum Reichskanzler
-> erhofften wirtschaftliche Fortschritte
Hitler lässt Reichstag auflösen
2.1. Reichtagsbrand (Parlament) -> KPD wird verboten
Grundrechte werden außer Kraft gesetzt (pers. Freiheit, freie Meinungsäußerung, Pressefreiheit, Vereins- und Versammlungsrecht...)
Notverordnung des Reichspräsidenten zum Anlass des Reichtagsbrands
Reichstagsbrandverordnung
Maßnahmen gegen kommunistische Parteien
Alle Parteien außer NSDAP werden verboten
Preußische Polizei unter NS-Kommando
1934 – Hitler wird aufgrund Hindenburgs Tod Reichspräsident
Vereidigung der Reichswehr auf Hitler
-> Führer & Reichskanzler

Partei: innere Ordnung; Einfluss auf politische Entwicklung im Parlament; politische
Programme
Verband: weitreichende Ziele
Bürgerinitiative: spontan ins Leben gerufen; Ziel

 



 

Weimarer Republik 1918-1933 (Niedergang einer Demokratie)
-Kaiserreich
-1914-1918 1. Weltkrieg Frankreich, Großbritannien <-> Deutschland

-1917 USA tritt ein
Deutschland: militärische Niederlage, Leiden der Bevölkerung, Inflation, Friedensvertrag
Friedensziele der USA: gerechter Ausgleich zwischen Siegern und Verlierern, Völkerbund
Großbritanniens: Wiederherstellung des alten Gleichgewichts der Mächte, Reparationszahlungen
Frankreichs: Sicherheit gegenüber Deutschland, Reparationszahlungen

-1918 Rat der Volksbeauftragten übernimmt Regierung -> Ebert wird Reichskanzler

-09.09.1918 Doppelte Ausrufung der Republik durch Scheidemann (SPD), Liebknecht (Spartaker)

-1919 -Versailler Vertrag (Friedensvertrag) ->
Abrüstung, Reparationszahlungen,Gebietsverluste, Völkerbund (gegenseitig Sicherheit geben)
-Spartakus und andere linksradikale Gruppierungen verbinden sich zur KPD
-> Radikalisierung
-Weimarer Koalition
-Bündnis von Sozialdemokratie, Zentrum, DDP
-Ebert wird Reichspräsident
-Parlamentarische Republik
-Weimarer Reichsverfassung
-Unruhen in Berlin, Niederschlagung durch Freikorps, Ermordung von Liebknecht und Luxemburg

-1920 -Kapp-Lüttwitz-Putsch scheitert (rechts)
-Putschbewegungen von links
-Wahlen zum ersten Reichstag (viele wenden sich von SPD ab)

-1921 Ermordung von Rathenau (unterzeichnete Waffenstillstand)

-1923 Krisenjahr: -galoppierende Inflation -> Hyperinflation
-> Wirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit
=> 1000 Mio. Mark = 1 Rentenmark
- Ruhrkampf
- Besetzung des Ruhrgebietes durch Franzosen und Briten
- Reichsexerkutive gegen Sachsen und Thüringen
- KPD- Aufstand in Hamburg
- Seperatistenbewegungen im Rheinland und der Pfalz
- 8./9.11. Hitlerputsch in München (Hitler, (Kahr,) Lossow, Seisser, Ludendorff)
- Kahr wird Staatskomissar, Lossow hilft ihm dabei
- Löst Einheiten aus Reichswehr und verpflichtet sie auf Bayern
Machtergreifung der Nationalsozialisten
-> Diktatur


Amerika:
-Ford erfindet „assembly line“ (Fertigungslinie)
 Massenproduktion von „Ford T“ und später Konsumgütern
 Massenkokonsumgesellschaft
=> bessere Infrastruktur, Ankurbelung anderer Wirtschaftszweige, neue
Arbeitsplätze
=> Great Depression: - Wirtschaftsboom
- Kauf auf Kredit
- 25.10. Börsencrash
- Absatzkrise
- Anleger verlieren Hab und Gut
- Firmen- und Bankenpleiten
- Entlassungen
- Konsumzurückhaltung
- noch mehr Pleiten
- Massenarmut und „Great Depression“
=> -Firmenpleiten, Massenarbeitslosigkeit, Bankenkrisen, Farmkrisen
(können Kredite nicht zurückzahlen
- „Export“ der Krise nach Europa (US-Banken fordern Kredite zurück), US-Betriebe in Europa und in den USA sind betroffen
- Arbeitslosigkeit steigt
====> Weltwirtschaftskrise

Wie soll die Great Depression überwunden werden?
Rede Hoover 1932 (amtierender Präsident, Republikaner):
- Alles bleibt, wie es ist
- Gesetze der Wirtschaft sind heilig
- lehnt staatliche Eingriffen ausdrücklich ab
=> „American System“

Rede F. Roosevelt 1932 (Herausforderer, Demokrat)
- neben den Gemeinden Verantwortung für Hilfsmaßnahmen
- Staat übernimmt „Verantwortung“ für allgemeine öffentliche „Wohlfahrt“
- „Programm der neuen Ordnung“
=> „New Deal“









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